Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder bei der Wassermusik im Haus der Kulturen der Welt dabei zu sein!
Neben vielen Infos zum Menschenrecht auf Nahrung und der Arbeit von FIAN gibt es auch individuell gestaltete Stoffdrucke und die Shrimps-Ausstellung von FIAN.
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Vom 19. – 20. Mai 2010 fand im spanischen Sevilla die internationale Konferenz der Agrartreibstoffindustrie „World Biofuels 2010″ statt. Dort wurden die Ausbaupläne der Agrartreibstoff-Befürworter mit schockierden Zahlen untermauert. 480 Millionen Hektar Land sollen bis 2045 für den Anbau von Energiepflanzen genutzt werden. Die Menschenrechtsorganisation FIAN ist entsetzt über diese angeblich nachhaltigen Zielsetzungen, die sogar mit der Umweltorganisation WWF einen Fürsprecher findet. Laut FIAN werden solche Pläne massive Vertreibung ländlicher Gruppen mit sich bringen und den Hunger weltweit verschärfen. Weiterlesen →
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Nach dem die Firma Orchideen Valerius mit gutem Beispiel voran gegangen ist, gibt es nun einen zweiten Berliner Betrieb mit dem Zeichen FLPregional: Die Firma Gartenbau W. Buchmann baut eine große Vielfalt an Beet- und Balkonpflanzen an und vermarktet überwiegend regional. Eine Übersicht über die erhältlichen Pflanzen finden Sie auf: http://www.gartenbau-buchmann.de/?Go=13.
Wir freuen uns sehr, dass die Palette der mit dem FLP Siegel erhältlichen Blumen- und Pflanzensorten damit (zumindest im Berliner Raum) erheblich größer geworden ist.
Infos zur FLP Zertifizierung und zu weiteren an der Initiative Blumen.natürlich beteiligten Unternehmen finden Sie auf der Seite www.blumen-natuerlich.de unter der Rubrik „Beteiligte“.
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FIAN Deutschland, Vamos e.V. Münster und FIAN Österreich fordern alle Konsumentinnen und Konsumenten auf, zum Muttertag nur Blumen zu verschenken, die unter fairen Bedingungen produziert wurden. 
70 Prozent der Blumenarbeiter sind Frauen, viele davon allein erziehende Mütter. Ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen sind äußerst prekär: die niedrigen Löhne reichen kaum zum Überleben, ihre Gewerkschaftsrechte werden unterdrückt, sie sind ungeschützt Gesundheitsgefahren und Umweltverschmutzung durch den Einsatz von Pestiziden ausgesetzt. Frauen leiden zudem häufig an sexuellen Übergriffen der männlichen Vorarbeiter.
Zusätzlich trägt der hohe Wasserverbrauch der Blumenproduktion zur Knappheit von Trinkwasser bei, dessen Bereitstellung für die Familien in den Produktionsländern Aufgabe der Frauen ist. „Gerade zum Muttertag sollten wir daher nur auf Blumen zurück greifen, die unter fairen sozialen und ökologischen Kriterien produziert wurden und als solche gesiegelt sind,“ so Steffi Neumann von Vamos e.V. Münster.
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Anlässlich des Tages der Landlosen (Via Campesina Aktionstag) am 17.04.2010 veranstaltete FIAN gemeinsam mit dem Inkota-Netzwerk eine Protestaktion auf dem Potsdamer Platz.
Ziel der friedlichen Aktion war die Aufklärung der Öffentlichkeit über moderne Landnahmen und ihre Folgen in Afrika und Asien. Hierfür wurden in einer politischen Aktionstheater-Performance Landnahme und die Vertreibung von Bauern und Bäuerinnen durch internationale Konzerne dargestellt. Weiterlesen →
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Vom 14.03. bis 20.04.2010 präsentierte FIAN-Berlin im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frisch serviert vom Krisenherd“ die Ausstellung „Europa überrollt Afrikas Kleinbauern“ in den Räumen des Regenbogencafés in der Lausitzer Straße 22.
D
ie Wanderausstellung, die über FIAN-Deutschland bestellt werden kann, thematisiert die Auswirkung europäischer Handelspolitik, insbesondere die der geplanten Freihandelsabkommen (EPA`s) zwischen der EU und u.a. den Staaten Afrikas, auf Kleinbauernfamilien. Der Fotograf Ulrich Döring porträtiert zwei Bauerngemeinschaften in Ghana und Sambia, deren Recht auf Nahrung durch europäische Importe von Tomaten und Milch verletzt oder bedroht wird.
Zum Ausstellungskatalog.
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Vom 18. Februar bis 19. April 2010 fand in Berlin eine Veranstaltungsreihe zur Globalen Agrarpolitik statt. Im Rahmen dieser Reihe wurden Diskussionen, Filme, Ausstellungen und Aktionen rund um das Thema Globale Landwirtschaft angeboten.
Schwerpunkte der Themenreihe waren Hungerbekämpfung, Landkonflikte und gelebte Alternativen zur industriellen Landwirtschaft: Laut FAO gibt es heute über eine Milliarde Hungernde. Im Namen von Wachstum und Fortschritt werden immer mehr Menschen von ihrem Land vertrieben und ihre Lebensgrundlagen zerstört. Ernährung, Landwirtschaft und Agrarpolitik stehen im Zentrum unzähliger globaler Krisenherde. Betroffen ist vor allem der globale Süden, aber auch im globalen Norden mehren sich die Konflikte. An vielen Orten formiert sich zunehmend Widerstand, werden Alternativen entwickelt und praktiziert.
Die Veranstaltungsreihe wurde organisiert von einem Zusammenschluss aus Mitgliedern folgender Gruppen: Aktionsnetzwerk Globale Landwirtschaft, Barnimer Aktionskreis, Gendreck-weg! – Freiwillige Feldbefreiung, Bioladenkollektiv Kraut und Rüben, Kinderbauernhof am Mauerplatz, Attac-Agrarnetz sowie INKOTA und FIAN-Berlin.
Der Höhepunkt der Veranstaltungsreihe war für die FIAN-Gruppe die Kundgebung gegen Landraub am Tag der Landlosen (17. April) auf dem Potsdamer Platz (siehe Artikel „Landraub – Macht – Hunger“)
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Zum Valentinstag und danach: Blumen umweltverträglich FAIRschenken
Um den Valentinstag herrscht jedes Jahr Hochkonjunktur im Blumenhandel – wer freut sich nicht über einen bunten, duftenden Strauß? Dass die meisten Blumen gerade zur winterlichen Jahreszeit nicht in unserer Region wachsen, wird dabei leicht vergessen.
Leider haben der Anbau und Handel von Blumen auch eine dunkle Seite. In den Entwicklungsländern werden Blumen für unseren Markt oft unter menschenunwürdigen und umweltschädlichen Bedingungen angebaut und über Tausende von Kilometern transportiert. Auch in Europa ist ein umweltschonender Anbau von Zierpflanzen noch kein Standard. Doch es gibt Möglichkeiten, durch Aufmerksamkeit beim Blumenkauf etwas gegen diese Missstände zu tun. Auf der Veranstaltung wird vorgestellt, wie Sie besser Blumen kaufen können. Welche umweltfreundlich angebauten Pflanzengibt es in der Region? Was sind fair gehandelte Blumen und wie kann man sieim Handel erkennen?
Diese und andere Fragen waren Gegenstand der Film-, Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Angelika Schaffrath Rosario (FIAN Berlin) am Freitag, den 12. Februar 2010 in Schulzendorf bei Berlin, die von Cornelia Behm MdB (Bündnis 90/Die Grünen) und Elisa Biowelt veranstaltet wurde.
Mehr Infos zum Thema sind online hier zu finden.
Passend zum Thema der Veranstaltung: die Pressemitteilung von FIAN Deutschland zum tragischen Pestizid-Tod eines Blumenarbeiters am 07. Januar 2010 in Uganda und die dazugehörige Eilaktion. Bitte beteiligen Sie sich/ beteiligt euch!
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Anlässlich des Internationalen Agrarministerpodiums, das am 16.01.2010 im Rahmen der Grünen Woche stattfand, hat FIAN die Besucherinnen und Besucher vor Ort über klimaschädliche und menschenrechtsverletzende Aspekte der globalisierten Landwirtschaft informiert und von den teilnehmenden Agrarminister_innen ein Umdenken gefordert.
Alle Forderungen im Einzelnen (öffnet den Flyer als pdf-Datei)
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Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10.12. veranstaltete FIAN-Berlin gemeinsam mit anderen
Organisationen am 09.12.2009 ab 19 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche einen Filmabend zu menschenrechtlichen Aspekten des Agrartreibstoffbooms. Das im Anschluss an den Film „Kein Brot für Öl – Biospritboom in Kolumbien“ geplante Fachgespräch musste leider ohne die Regisseurin des Films, Renate Werner, stattfinden, da diese zeitgleich den Medienpreis Entwicklungspolitik entgegennahm.
Gemeinsam mit den über 50 Gästen diskutierten jedoch Vertreterinnen von FIAN-Berlin und Rettet den Regenwald über Menschenrechtsverletzungen durch großflächige Palmölplantagen (unter anderem) in Kolumbien und das bestehende Agrarhandelssystem.
Der Flyer mit Details zum Film befindet sich hier.
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