Das Menschenrecht auf Nahrung: Global und in Berlin

Datum/Zeit:
10. Dezember 2025
19:00 - 20:30 Uhr

Veranstaltungsort:
NaturFreunde Deutschlands, Warschauer Str. 58a, Versammlungsraum 3. Etage, 10243 Berlin

Obwohl das Menschenrecht auf Nahrung seit fast 50 Jahren mit dem Sozialpakt verankert ist, bestehen weltweit und auch in Deutschland erhebliche Defizite bei der Einhaltung und Umsetzung dieses Menschenrechtes. Weltweit leiden 673 Millionen Menschen an chronischem und 295 Millionen Menschen an akutem Hunger; außerdem sind mehr als 2,3 Milliarden Menschen von Ernährungsunsicherheit betroffen.

Auch in Deutschland fehlt es vielen Menschen an einem angemessenem Zugang zu ausreichender und gesunder Nahrung. Diese Tendenz verschärfte sich durch explodierende Lebenshaltungskosten insbesondere durch den Anstieg der Mieten und Lebensmittelpreise nach der Pandemie. Dies ist auch in Berlin deutlich wahrnehmbar.

Zunehmend deutlich wird, wie wichtig eine inklusive Ernährungswende und eine stärkere Durchsetzung dieses Menschenrechtes sind. Gemeinsam wollen wir beleuchten, warum das Recht auf Nahrung nicht nur globale, sondern auch lokale und gesellchaftliche Relevanz hat und wie wir vor Ort Veränderungen anstoßen können.

Ablauf

Uwe Hicksch, Landesvorsitzender NaturFreunde Berlin und Mitglied des Bundesvorstands
Begrüßung & Einleitung

Friederike Diaby-Penzlin, Vorstandsvorsitzende FIAN Deutschland & FIAN Berlin
Internationale Perspektiven auf das Recht auf Nahrung

Michel Stiefel, Diakonie Deutschland
Recht auf Nahrung in Deutschland und Bürgergeldreform, Armutserfahrung

Leliah Karbe, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Humboldt Universität/Ernährungsrat Berlin e.V.
Ernährungsarmut und Ernährungswende in Berlin

Anschließend laden wir zu einer offenen Diskussion und informellen Ausklang mit Imbiss auf Spendenbasis ein.


Diese Veranstaltung organisieren wir gemeinsam mit den NaturFreunden Berlin anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte.