Bitterer Kaffee aus Uganda – Gewaltsame Vertreibung für einen deutschen Kaffeekonzern
Vortrag mit Diskussion
Seit der Kolonialzeit wird Plantagen-Kaffee aus afrikanischen Ländern nach Deutschland importiert. Bis heute basiert dieser Handel auf Strukturen, die auf Ausbeutung von Arbeiter*innen und Kleinbäuer*innen für den Kaffee-Export basieren. Ein skandalöses Beispiel dafür ist die Kaweri Coffee Plantation der Neumann Kaffee Gruppe in Uganda. Seit 2001 erstreckt sie sich über ein Gebiet, auf dem zuvor 4.000 Menschen in vier Dörfern lebten. Sie wurden gewaltsam von ihrem Land und aus ihren Häusern vertrieben. Bis heute fordern sie dafür Wiedergutmachung. Die Menschenrechtsorganisation FIAN unterstützt sie dabei.
Peter Kayiira Baleke und Edith Naluyiga, zwei Vertreter*innen der Betroffenen, berichten über die Vertreibung, ihren Kampf um Wiedergutmachung sowie die Reaktionen des ugandischen Staats und der Neumann Kaffee Gruppe.
Eintritt frei. Wir freuen uns über Spenden.
Flyer zum Download (PDF)




