Neues FoodFirst Magazin: Digitalisierung, Blockchains und Landtitel

Doch eine neue FIAN-Studie zeigt, dass Digitalisierung im Kontext der Landverwaltung nicht die häufig propagierte Wunderwaffe zur Erhöhung von Transparenz, Effizienz und dem Schutz vor Betrug für die marginalisierte ländliche Bevölkerung darstellt. Menschenrechte werden bei landbezogenen Digitalisierungsprozessen nicht berücksichtigt, wodurch eine Marginalisierung verfestigt oder verschärft werden kann. In einigen Fällen wird sogar Landraub befördert. Das aktuelle FoodFirst-Magazin bietet Länderbespiele zu der Problematik aus Brasilien und Ruanda und thematisiert Möglichkeiten, wie Gerechtigkeit beim digitalen Wandel im Globalen Süden gewährleistet werden kann. Noch mehr Themen des aktuellen Hefts: Wir berichten über indigenenrechte in Argentinien, das „Recht auf gesunde Umwelt“ im Menschenrechtsrat sowie das Recht auf Wasser in Mexiko und kommentieren das neue „Qualitätsmerkmal Menschenrechte“ vom Entwicklungsministerium (BMZ). Außerdem wird über die zahlreichen Gefahren von Düngemitteln und die erstmalige Anerkennung des Rechts auf Wasser durch ein Inter-Amerikanisches Gericht informiert.
Ein kostenloses Probeexemplar können Sie hier anfordern: info@fian.de

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Dialogreihe „Ernährung & Demokratie“


Unsere kleine Dialogreihe „Ernährung & Demokratie“ ist mit einem ersten Runden Tisch am 16. März erfolgreich gestartet. Knapp 100 Teilnehmer*innen haben sich über Ernährung von der Praxis bis zur Politik ausgetauscht. Ein kurzer Videoclip erklärt den Hintergrund der Veranstaltung.
Beim ersten Runden Tisch hat Frau Prof. Birner gezeigt, wie vielschichtig und interessensbeladen die Steuerung von Ernährungspolitik ist. Sebastian Schmidt erzählte von den konkreten Bemühungen, die lokale Politik in Greifswald zu einer gerechteren Landvergabepraxis von kommunalem Land zu bewegen.
Der nächste Runde Tisch „Ernährung und Demokratie“ wird ebenso spannend. Er findet schon am 14. April statt. Wir freuen uns besonders, dass auch unser Beiratsmitglied Prof. Stefan Selke einen Input gibt. Der Titel seines Vortrags „Utopien sind nichts für Weicheier“ macht wirklich Lust auf mehr! Zudem wird dort das Thema Rechte von Landarbeiter*innen diskutiert – ein Thema, das wir bei FIAN vor allem aus der Südperspektive kennen, leider aber auch hier menschenrechtliche Probleme aufwirft.
Der Flyer der gesamten Veranstaltungsreihe kann hier heruntergeladen werden. Wir würden uns sehr über eine rege Beteiligung freuen.
Anmelden könnt ihr euch hier: https://inkota-de.zoom.us/webinar/register/WN_4v7mIdb4T3-weQ92AVBvBQ

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Neues Factsheet: „Mikrokredite menschenrechtlich beleuchtet – Zaubermittel oder Armutsfalle?“

Mikrokreditprogramme galten lange Zeit als Wundermittel zur Armutsbekämpfung. Der nach privatwirtschaftlichen Prinzipien organisierte Mikrofinanzmarkt boomt seit Anfang der 2000er-Jahre und erreichte 2017 über 120 Millionen Kund*innen, bei einem Kreditportfolio von über 100 Milliarden US-Dollar. Mit weltweit durchschnittlichen Zinserträgen von rund 20 Prozent der Kreditportfolios erzielt die Branche satte Einnahmen für die Mikrofinanzorganisationen, staatlichen und privaten Investor*innen sowie die privaten Anleger*Innen. Allein 2017 summieren sich die Erträge auf mind. 20,43 Milliarden US-Dollar.
Doch welche Auswirkungen haben Mikrokreditprogramme auf die Lebensbedingungen der Kund*innen im Globalen Süden? Das Factsheet gibt einen Einblick in die ambivalenten Befunde der wissenschaftlichen Wirkungsforschung und beleuchtet menschenrechtliche Problemfelder wie Überschuldung und die Verletzung des Menschenrechts auf Wohlfahrt, des Rechts auf Land in Kambodscha und den Zugang zu Rechtsschutz am Beispiel Südafrika. Die Ursachen für diese menschenrechtlichen Risiken von Mikrokrediten werden in den Dynamiken der kommerziellen Refinanzierungsarchitektur des Mikrofinanzsektors verortet und schließlich einige Handlungsmöglichkeiten zum besseren Schutz von Menschenrechten skizziert.    
Die Autorin des Factsheets, Sophia Cramer, ist Soziologin und freie Bildungsreferentin. Sie forscht seit 2010 zum Thema Mikrokredite. Das FactSheet kann hier abgerufen werden. Gedruckte Exemplare können kostenfrei zugesandt werden (auch in höherer Auflage z.B. für Seminare): Info@Fian.de

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Philippinen: FIAN-Eilaktion unterstützen

Ein 1988 erlassenes Reformprogramm sollte mittels Umverteilung von Land das in der philippinischen Verfassung verankerte Prinzip „Land in Bauernhand“ verwirklichen. Bis heute wurden 4,8 Millionen Hektar an rund drei Millionen Begünstigte verteilt.
Dadurch konnte sich auch die Gemeinde Sariaya erfolgreich zu einer „Kornkammer“ entwickeln und die Versorgung eines großen Einzugsgebietes gewährleisten. Die Armutsrate sank drastisch, Sariaya wurde zu einer Erfolgsgeschichte.
Doch die Erfolge sind bedroht: Mittels veralteter Bebauungspläne soll die Landverteilung rückgängig gemacht werden. Zwei Fälle aus den Jahren 2004 und 2013 betrafen rund 100 Familien. Im jüngsten Fall hat der Oberste Gerichtshof einen Antrag von 255 Bäuer*innen endgültig abgelehnt. Diese forderten, den Beschluss einer unteren Instanz zugunsten eines ehemaligen Landbesitzers zurückzunehmen, der bereits vergebenes Land von dem Reformprogramm ausnehmen möchte.
Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs bedroht das Recht auf Nahrung von hunderten Familien. Bis heute wurden insgesamt 349 Bäuer*innenfamilien, die insgesamt 680 Hektar Land bewirtschaften, durch Urteile, mit denen bereits vergebene Flächen aus dem Programm genommen wurden, ihrer Landtitel beraubt.
Wir würden uns sehr über Ihre Beteiligung an der Eilaktion freuen. Bitte schreiben Sie an den Präsidenten der Philippinen. Die Briefvorlage können Sie hier herunterladen. Zusätzliche Exemplare können unentgeltlich angefordert werden: Info@Fian.de

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Mexiko: Milliardengeschäft mit Flaschenwasser

Obwohl das „Recht auf Zugang zu Wasser in ausreichender, sauberer und leicht zugänglicher Form“ in der mexikanischen Verfassung verankert ist, verfügen mehr als 50 Prozent der Haushalte des Landes nicht über trinkbares Leitungswasser. Korruption, eine ineffiziente Verwaltung und die große Skepsis gegenüber den öffentlichen Dienstleistungen verschärfen die Lage. Diese Situation wird von privatwirtschaftlichen Unternehmen genutzt: Die drei Großkonzerne Danone, Coca-Cola und Pepsi bewerben ihre Produkte umfassend und kontrollieren 63 Prozent des Markts für Flaschenwasser in Mexiko. Die hohen Ausgaben für abgefülltes Wasser treffen vor allem die arme Bevölkerung und indigene Gemeinschaften und verstärken Ungerechtigkeit, Umweltprobleme und Gesundheitsrisiken im dem Land. Die Autorin des Artikels, Sandra Schaftner, ist freie Journalistin und Master-Studentin und hat vor Ort recherchiert.
Der Artikel ist in der aktuellen Ausgabe des FoodFirst-Magazins erschienen und kann hier abgerufen werden. Das FoodFirst-Magazin können Sie hier abonnieren. Ein kostenloses Probeexemplar senden wir gerne zu, schreiben Sie uns einfach eine Mail: info@fian.de

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Pressemitteilung: Wert des Wassers misst sich nicht am Preisschild!

Pressemitteilung
AG Wasser im Forum Umwelt & Entwicklung Unter dem Motto „Wert des Wassers“ rufen die Vereinten Nationen zum diesjährigen Weltwassertag und damit zur Befassung mit der Bedeutung des kostbaren Gutes auf. Für Milliarden Menschen weltweit ist das Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser und hygienische Sanitärversorgung noch immer ein unerfülltes Ziel. Gleichzeitig werden die knappen Süßwasserressourcen und die mit ihnen verbundenen Ökosysteme überall auf der Welt übernutzt, verschmutzt und zerstört. Die Klimakrise verschärft mit zunehmenden Wetterextremen die globale Wasserkrise massiv und bringt Ökosysteme und damit die Lebensgrundlagen für Mensch und Natur zusätzlich in Gefahr. Konflikte um die Nutzung von Wasser werden zunehmen. Sebastian Schönauer, Sprecher des Arbeitskreises Wasser im BUND, fordert eine grundsätzliche Wende in der Nutzung der Wasserkraft: „Wasserkraftwerke zerstören unsere Flussökosysteme. Millionen von Stauwehren gehören zur den Hauptverursachern des globalen Artensterbens und bedrohen unsere natürlichen Lebensgrundlagen. Die Ziele des Natur- und Gewässerschutzes sind Grundlagen für einen nachhaltigen Klimaschutz und dürfen nicht einer marginalen Erzeugung von Strom geopfert werden.“ „In Amazonien tragen Großstaudämme zur Vernichtung der grünen Lunge des Planeten und zur Vertreibung der indigenen Bevölkerung bei,“ hebt Michael Bender, Leiter der GRÜNE LIGA Bundeskontaktstelle Wasser hervor. „Auf dem Balkan bedrohen Hunderte von Kleinwasser¬kraftwerken die letzten nahezu unberührten Wildflüsse Europas.“  „Wassermangel ist nicht nur Folge der Klimakrise.“ so Christa Hecht, Koordinatorin der Blue Community Bewegung in Deutschland. „Zugunsten globaler kommerzieller Interessen schränkt die Privatisierung von Wasserrechten und Wasserdienstleistungen vielerorts den Zugang der lokalen Bevölkerung immer weiter ein. Wasser ist keine Ware, Wasser ist ein Menschenrecht.” Neben einer ausreichenden Trinkwasserversorgung ist ein gerechter Zugang zu Wasser auch für die bäuerliche Landwirtschaft und damit für die Ernährungssouveränität vor allem der ländlichen Bevölkerung im globalen Süden unerlässlich. Gertrud Falk, Referentin bei FIAN Deutschland, betont, dass „insbesondere viele kleinbäuerliche Familien beim verschärften Wettbewerb um Wasser leer auszugehen drohen, während die Cash Crops der industriellen Exportlandwirtschaft intensiv bewässert werden. Fast 90 % des weltweiten Wasserverbrauchs geht auf das Konto von industrieller Landwirtschaft, Bergbau und Schwerindustrie. Um Hunger und Armut zu beenden, müssen intakte Ökosysteme sowie der Zugang zu Wasser vorrangig für die kleinbäuerliche Nahrungsmittelproduktion geschützt und gefördert werden.“ Ob Wasser in Zukunft in Quantität und Qualität noch ausreichend verfügbar ist und wer Zugang dazu hat, hängt mehr denn je von politischen Entscheidungen ab: „Eine Neujustierung ist längst überfällig. Die Bundesregierung muss Maßnahmen zur Vorbeugung von zukünftigen Konflikten um Wasser ergreifen und mit Antworten darauf auch international vorangehen. Aufgrund der veränderten Bedingungen durch die Klimakrise müssen alle Nutzergruppen ihren Beitrag leisten, nicht nur bewusster mit der kostbaren Ressource Wasser umzugehen, sondern ihren Umgang mit Wasser anzupassen. Hierbei sind die Belange der Daseinsvorsorge für eine sichere Trinkwasserversorgung und die des Naturhaushalts im Sinne des Gemeinwohls zuvorderst zu berücksichtigen“, so Durmus Ünlü, Stellvertretender Geschäftsführer der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft und Koordinator der AG Wasser im Forum Umwelt und Entwicklung. Für Rückfragen oder ein Hintergrundgespräch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Fachliche Ansprechpersonen Sebastian Schönauer | Sprecher AK Wasser BUND
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
+49 (0)6094 984 022
s.schoenauer@bund-naturschutz.de Michael Bender | Leiter der Bundeskontaktstelle Wasser
GRÜNE LIGA
+49 (0)30 40 39 35 30
wasser@grueneliga.de  Christa Hecht | Koordinatorin
Blue Community in Deutschland
+49 (0)171-54 606 90
christa.hecht@blue-community-deutschland.com
 
Gertrud Falk | Referentin
FIAN Deutschland
 +49 (0)151—56 99 62 78
g.falk@fian.de
Twitter: @FIANDeutschland
 
Durmus Ünlü | stellv. Geschäftsführer
Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. (AöW)
030-397 436 06
uenlue@aoew.de  
Presse
Ramona Bruck | Referentin Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Forum Umwelt & Entwicklung
+49 (0)30 – 678 1775 910
bruck@formue.de
Twitter: @ForumUE  
Das Forum Umwelt & Entwicklung wurde 1992 nach der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung gegründet und koordiniert die Aktivitäten deutscher Nichtregierungsorganisationen in internationalen Politikprozessen zu nachhaltiger Entwicklung. Gemeinsames Anliegen der AG Wasser ist es, Nachhaltigkeitskriterien auch künftig in der europäischen Wasserwirtschaft und der internationalen Politik zu Wasser zu verankern und zu verhindern, dass diese im Strudel von Privatisierung und Marktmacht-Konzentration untergehen.

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Factsheet: „Mission Sauberes Indien“

Indien versucht seit 2014 einen „großen Sprung“ nach vorne in der sanitären Versorgung der ländlichen und städtischen Armutsbevölkerung vor allem durch den Bau von gut 100 Millionen privater Toiletten. Der nachhaltigen Umsetzung stehen jedoch vor allem Mängel in der Versorgung der Haushalte mit Wasser und die fehlende Infrastruktur der sicheren Entsorgung der Fäkalien im Wege.
Hier können Sie das Factsheet lesen. Gedruckte Ausgaben können kostenlos bestellt werden unter: Info@fian.de

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Lieferkettengesetz: Großer Nachbesserungsbedarf bei Geschlechtergerechtigkeit

Der Kompromiss hätte ein Meilenstein im internationalen Kampf für Geschlechtergerechtigkeit sein können. Doch die Bundesregierung hat diese Chance nicht genutzt. Bereits in dem Positionspapier „Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten – Forderungen an Politik und Unternehmen“ (Juli 2020) stellten die acht Organisationen in einem Bündnis mit vier weiteren Nicht-Regierungsorganisationen dar, dass Frauen* in globalen Wertschöpfungsketten vielfach benachteiligt und größeren sowie anderen Risiken ausgesetzt sind als Männer. Ein Lieferkettengesetz muss daher auch ausdrücklich geschlechtergerecht sein. "Ein Lieferkettengesetz das nur die direkten Zulieferbetriebe umfasst, ist seinen Namen nicht wert. Nur ein Gesetz, das zur menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfalt entlang der gesamten Lieferkette verpflichtet, wird tatsächliche Veränderungen für die Betroffenen erzielen und zur Überwindung von Geschlechterungleichheiten beitragen können. Schließlich sind es vor allem Frauen, die in der Produktion am Anfang vieler Lieferketten stehen," erklärt Karolin Seitz, Leiterin des Programmbereichs Wirtschaft und Menschenrechte des Global Policy Forums. "Die UN-Frauenrechtskonvention ist das zentrale und international anerkannte Menschenrechtsinstrumentarium im Kampf für Geschlechtergerechtigkeit. Es findet aber bislang keine Erwähnung im Referent*innenentwurf,“ kritisiert Gertrud Falk, Referentin bei FIAN Deutschland. Genauso fehlt das Übereinkommen Nr. 190 der Internationalen Arbeitsorganisation über Gewalt und sexuelle Belästigung in der Arbeitswelt. Darüber hinaus muss das Gesetz einfordern, dass in allen Schritten der Sorgfaltspflicht geschlechtsspezifisch vorgegangen wird. Nach Geschlecht disaggregierte Daten, wie beispielsweise der Gender Pay Gap, müssen erhoben werden. Die Missachtung des Mutterschutzes muss als Teil des Arbeitsschutzes als besonderes Risiko aufgeführt werden. Wesentlich ist außerdem, dass frauengeführte Gewerkschaften und Frauenorganisationen in die Prozesse einbezogen werden. Nur so können die tatsächlichen Risiken und Auswirkungen der Maßnahmen auf Frauen erkannt und vermieden werden.   "Aller Voraussicht nach wird das deutsche Lieferkettengesetz zukünftig durch ein europäisches und internationales Abkommen ergänzt. Auch diese multilateralen Abkommen müssen ausdrücklich auf Geschlechtergerechtigkeit eingehen, die gesamte Lieferkette umfassen und zivilrechtliche Haftungsmöglichkeiten vorsehen," fordert Gabriele Köhler, Vorständin von Women Engage for a Common Future. Weitere Informationen:
Das Positionspapier „Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten – Forderungen an Politik und Unternehmen“, herausgegeben von ASW–Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt, Brot für die Welt, CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, FEMNET, FIAN Deutschland, Global Policy Forum, Marie-Schlei-Verein, materra, Plan International Deutschland, TERRE DES FEMMES, TransFair und WECF finden Sie hier: https://www.globalpolicy.org/images/pdfs/Papier_Geschlechtergerechtigkeit_in_globalen_Lieferketten_WEB.pdf
 
Kontakt:
• Karolin Seitz, Global Policy Forum, Tel.: 0175 8662608,
karolinseitz@globalpolicy.org • Gertrud Falk, FIAN Deutschland, Tel.: 0221 474 491 15, g.falk@fian.de • Annemarie Mohr, WECF Deutschland, Tel.: 01578 2 999 399,
annemarie.mohr@wecf.org

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IPES-FOOD: Sofia Monsalve von FIAN in Expertengremium berufen

Sofia Monsalve von FIAN International wurde in ein multidisziplinäres Feld renommierter Expert*innen berufen und ist nun Teil des International Panel of Experts on Sustainable Food Systems. Gegründet im Jahr 2015, hat IPES-Food die Debatte über die Reform von Lebensmittelsystemen durch wissenschaftliche Berichte und politische Empfehlungen mitgestaltet. Das Expertengremium besteht aus Umweltwissenschaftler*innen, Entwicklungsökonom*innen, Ernährungswissenschaftler*innen, Agronom*innen und Soziolog*innen sowie erfahrenen Praktiker*innen aus der Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen. Seit seiner Gründung sind die Analysen des Gremiums in politische Entscheidungsprozesse eingeflossen und wurden in den Medien weit verbreitet.
Zu ihrer Ernennung als Mitglied von IPES-Food sagt Sofia Monsalve:
"Ich freue mich sehr, dem Gremium beizutreten, weil es einen systemischen Ansatz verfolgt, der die komplexe und vernetzte Natur der Herausforderungen in Ernährungssystemen und die Machtverhältnisse, die die Entscheidungsfindung prägen, anerkennt. Die Menschenrechte spielen eine wichtige Rolle beim Aufbau nachhaltiger, gesunder und gerechter Lebensmittelsysteme. Scharfes, kritisches und kreatives Denken zu diesen Themen ist wichtiger denn je."

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Forderungskatalog zur Bundestagswahl: Menschenrechte wählen!

Das FORUM MENSCHENRECHTE (FMR) ist ein Netzwerk von 53 in Deutschland menschenrechtspolitisch aktiven Nichtregierungsorganisationen. Auch FIAN ist Mitglied des Forums und engagiert sich insbesondere in den Bereichen Menschenrechtsbasierte Entwicklungszusammenarbeit, Wirtschaft und Menschenrechte, sowie Menschenrechtliche Verantwortung der Internationalen Finanzinstitutionen. Das Papier fordert die Kandidatinnen und Kandidaten auf, ihrer politischen und persönlichen Verantwortung für die Einhaltung der Menschenrechte gerecht zu werden. Außerdem fordert es die zukünftigen Mitglieder des Bundestages und die nächste Bundesregierung dazu auf, sich mit aller Konsequenz für eine menschenrechtsgeleitete Politik einzusetzen.
Der Forderungskatalog kann hier heruntergeladen werden.

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