11. Februar 2019 | Vortrags- und Gesprächsabend TTIP, CETA, JEFTA

Termin: Montag, 11. Februar 2019, 19.30 Uhr – 21.00 Uhr
Ort:

Urania Berlin e. V., An der Urania 17, 10787 Berlin

 
Am 22. Januar 2019 haben über 150 Organisationen die europäische Kampagne „Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen!” gegen die geplante Paralleljustiz für Konzerne der neuen Freihandel- und Investorenschutzabkommen gestartet. In Deutschland war das Quorum bereits innerhalb weniger Stunden übererfüllt. Kaum eine Frage bewegt die Öffentlichkeit so wie die umstrittenen Abkommen der EU mit den USA (TTIP), Kanada (CETA) oder Japan (JEFTA).
Nicht zu Unrecht: Sie sind nämlich keine reinen Handelsverträge. Sie greifen tief in die nationale und
internationale Rechtsordnung ein. Mit gefährlichen Folgen für Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte.
Professor Dr. Siegfried Broß, Verfassungsrichter a. D., erklärt das Neuartige dieser Abkommen, ihren
völkerrechtlichen Charakter und ihre Brisanz für das Demokratie-, Rechtsstaats- und Sozialstaatsprinzip.
Ins Gespräch führt Pia Eberhardt. Sie recherchiert und kommentiert seit vielen Jahren für die NGO Corporate Europe Obervatory (CEO) die Entwicklungen auf dem Gebiet des Freihandels und Investorenschutzes .
 
Programm
19:30 – Begrüßung
19:45 – Vortrag und Gespräch
21:00 – Ende der Veranstaltung
Tickets: https://uraniaberlin.reservix.de/p/reservix/event/1334089, Einlass 19.00
Eine Veranstaltung der Urania Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Netzwerk TTIP | CETA | TiSA stoppen!