Artikel zum Thema Aktionen/Veranstaltungen

5. Juli 2017 | AGROkalypse: Filmvorführung auf den FU-Hochschultagen Nachhaltigkeit + Klimaschutz

Termin: Mittwoch, 5. Juli 2017, 17:15 Uhr
Ort: Foyer der Silberlaube, Otto-von-Simson-Straße 26, Berlin-Dahlem, Seminarzentrum Raum L115
Copyright: Marco Keller

Copyright: Marco Keller

Am Mittwoch, 5. Juli 2017, gibt es erneut die Gelegenheit, den Film “AGROkalypse – Der Tag, an dem das Gensoja kam” in Berlin zu sehen (zum Trailer). AGROkalypse erzählt die Geschichte der brasilianischen Ureinwohner vor dem Hintergrund des weltweit steigenden Fleischkonsums und zeigt, wie wir mit Lebensmitteln die Welt verändern. Zu Wort kommen die Guarani-Kaiowá-Indigenen im Südwesten Brasiliens, deren verfassungsmäßige Ansprüche auf Land von der sich rasant ausbreitenden Agrarindustrie ignoriert werden, ebenso wie die Vertreter eben dieser Agrarindustrie und Vorreiter eines alternativen Soja-Anbaus.

Der Film wird im Rahmen der FU-Hochschultage Nachhaltigkeit + Klimaschutz 2017 an der Freien Universität Berlin gezeigt. Im Anschluss findet eine Diskussion und offene Fragerunde mit Mario Schenk (LAI), Spezialist für Landkonflikte in Brasilien, und Angelika Schaffrath Rosario (FIAN Berlin) statt.

Hintergrundinformationen gibt es in unserem Factsheet oder hier auf unserer Webseite.

21. Januar 2017 | Demo „Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!“


Termin: Samstag, 21. Januar 2017, Beginn 12.00 Uhr
Ort:

Potsdamer Platz, Berlin

Am 21. Januar demonstrieren wir – Bäuerinnen und Bauern, LebensmittelhandwerkerInnen und kritische KonsumentInnen – zum siebten Mal gemeinsam für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und fairen Handel. Im Jahr der Bundestagswahl wollen wir die Agrar- und Ernährungswende zum zentralen politischen Thema machen.

FIAN Deutschland und FIAN Berlin beteiligen sich an der Demo, unsere Menschenrechtsfee wird mitlaufen.

Treffpunkt für alle FIAN-Interessierten: 11.00 Uhr am Eingang zur Dalí – Ausstellung, Leipziger Platz 7, am Potsdamer Platz

20. September 2016 | Empfang zum 30. Geburtstag von FIAN

Termin: Dienstag, 20. September 2016, 19 bis 20.30 Uhr
Ort: taz Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin

 

Die Menschenrechtsorganisation FIAN Deutschland setzt sich seit 1986 für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte ein. Im Zentrum der Arbeit steht dabei das Recht auf Nahrung. Anlässlich des 30. Geburtstags laden wir Politik, Medien, Mitglieder und die interessierte Öffentlichkeit zu einem Empfang in Berlin ein.

FIAN dokumentiert Menschenrechts-Verletzungen anhand konkreter Fall- und Länderberichte und unterstützt die Betroffenen, ihre Rechte einzufordern. Dabei kooperiert FIAN eng mit Vereinigungen von Kleinbäuerinnen und -bauern, Fischerinnen und Fischern sowie Landlosen. Auch besitzt FIAN offiziellen Berater-Status bei den Vereinten Nationen. Nationale FIAN-Vertretungen bestehen in insgesamt 19 Ländern.

Schwerpunkt der Arbeit in diesem Jahr ist das 50. Jubiläum des UN-Sozialpakts, in dem wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte verbindlich festgeschrieben wurden. Tim Engel, Vorsitzender des Vorstands von FIAN Deutschland: „Weiterhin werden die Menschenrechte auf Nahrung und soziale Sicherheit weltweit massiv verletzt. Auch nehmen Angriffe auf Verteidigerinnen und Verteidiger sozialer Rechte stark zu. Unsere Arbeit wird daher weiter dringend benötigt – und wir werden den Kampf fortführen, solange der Hunger nicht besiegt ist.“

Programm (ab 19 Uhr)
30 Jahre FIAN
Begrüßung durch Tim Engel, Vorsitzender FIAN Deutschland

Die Durchsetzung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Menschenrechte
Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin Deutsches Institut für Menschenrechte

Entwicklungspolitik menschenrechtlich hinterfragen: Einblicke in die aktuelle FIAN-Arbeit zu Sambia
Roman Herre, FIAN Agrarreferent

Der Kampf der Guarani-Kaiowá um ihre Rechte
Delegation von Indigenen aus Brasilien / Almudena Abascal, FIAN Lateinamerikareferentin

Aktuelle FIAN-Kampagnen und Ausblick
Philipp Mimkes, Geschäftsführer FIAN Deutschland

Moderation
Malte Kreutzfeldt, taz Parlamentsbüro

ab 19.45 Uhr
Sektempfang

 

Eintritt frei / Anmeldung bitte an: Fian(ät)Fian.de

17. September 2016 | Bundesweite Stop CETA TTIP Demo

Termin: Samstag, 17. September 2016, 12 Uhr
Ort: Treffpunkt: ab 10.30. Uhr am Café Moskau, U-Bahnhof Schillingstraße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Treffpunkt für alle FIAN-Interessierten: ab 10.30 Uhr vor dem Café Moskau, Karl-Marx-Allee 34, 10178 Berlin, U-Bahnhof Schillingstraße

Nach der großen bundesweiten Demonstration am 10. Oktober 2015 mit 250.000 Menschen in Berlin und der Demonstration mit 90.000 Menschen in Hannover anlässlich des Treffens zwischen Obama und Merkel am 23. April 2016 haben wir den Druck auf die Bundesregierung und die EU-Kommission weiter erhöht. Mit Erfolg: Die TTIP-Befürworter/innen sind in die Defensive geraten.

Doch jetzt hat der Entscheidungsprozess über das CETA-Abkommen zwischen der EU und Kanada  begonnen. Die Unterzeichnung ist für Oktober geplant. Daran schließt sich die Beratung im Europäischen Parlament und die Ratifizierung im Rat sowie voraussichtlich in den Mitgliedstaaten an. Kommission und Rat wollen schnell Fakten schaffen. Ein wichtiger Meilenstein wird das Treffen der Handelsminister in Bratislava am 22. und 23. September sein. Dort soll der Weg für die Unterzeichnung und die vorläufige Anwendung frei gemacht werden.

Wir nehmen mit der Auswahl unserer Demonstrationsorte die einzelnen Bundesländer in die Pflicht! Denn die Landesregierungen müssen im Bundesrat über CETA entscheiden. Das Abkommen wird nur ratifiziert, wenn es in der Länderkammer eine Mehrheit erhält. Wir fordern die Landesregierungen auf, CETA und TTIP nicht zuzustimmen!

21. August 2016 | Flashmob-Aktion auf dem Potsdamer Platz gegen das geplante Freihandelsabkommen EU-Kanada CETA!

Es ist „5 vor CETA!“. Noch in diesem Jahr will die EU-Kommission das Freihandels- und Investitionsschutzabkommen CETA ohne Beteiligung der nationalen Parlamente vorläufig in Kraft setzen. Damit soll TTIP durch die Hintertür eingeführt werden. Das wollen wir verhindern!

Mit einer kreativen und witzigen Aktion wollen wir auf den Potsdamer Platz in Berlin, in dessen unmittelbarer Nähe die Kanadische Botschaft liegt, gegen CETA demonstrieren und gleichzeitig für die Großdemonstration „CETA und TTIP stoppen!“ am 17. September in Berlin werben.

Auf dem Potsdamer Platz tickt vor der Historischen Ampel eine große Uhr. Tick, tack, tick tack … die vorläufige Inkraftsetzung von CETA rückt immer näher.

Wir rufen euch auf: Kommt am 21. August um 11.30 Uhr zum Potsdamer Platz und lasst Euch über den Platz verteilt nieder. Auf Decken, Planen oder Kissen warten wir sitzend, liegend oder lesend und machen deutlich: Viele Menschen sind bereit, Nein zu sagen zu TTIP und CETA!

Ab 11.45 startet der Countdown: Noch 15 Minuten bis CETA, 14 Minuten … 6 Minuten.

Pünktlich um „5 vor 12“ springen wir alle auf und demonstrieren laut und kreativ auf dem Potsdamer Platz gegen CETA. Wir gehen zur großen Uhr und drücken unseren Protest mit Schildern, Fahnen, Transparenten, Trillerpfeifen, Töpfen und allem, was wir mitbringen, aus. Wir zeigen: Wir sind viele, wir sind laut, wir sagen Nein zu TTIP und CETA!

Mit zwei kurzen Statements endet die Veranstaltung wenige Minuten nach 12 Uhr.

Wir treffen uns
Sonntag, 21.08.2016
11.30 Uhr
Potsdamer Platz (auf der Seite der Historischen Ampel)

Berliner Bündnis TTIP | TISA | CETA stoppen!

Im Berliner Bündnis TTIP | TISA | CETA stoppen! arbeiten zusammen: NaturFreunde Berlin, Greenpeace Berlin, Berliner Wassertisch, GRÜNE LIGA, Attac Berlin, BUNDjugend Berlin, Mehr Demokratie, Arbeitskreis Internationalismus (IG Metall Berlin), Gen-ethisches Netzwerk, Anti Atom Berlin, Powershift, BUND Berlin, FIAN Berlin

16. Juli 2016 | CETA-Markt der Unmöglichkeiten

Termin: Samstag, 16. Juli 2016, 14 bis 18 Uhr
Ort: Eberswalder Str. am Mauerpark

Copyright: Ute Stephani

Das Berliner Netzwerk „TTIP, CETA, TISA STOPPEN“ lädt zum großen “CETA-Markt der Unmöglichkeiten” und zeigt, wie gefährlich CETA ist.

Die Berliner FIAN-Gruppe ist mit einem Stand dabei und freut sich über zahlreiche BesucherInnen!

Mehr Infos gibt es hier: TTIP | CETA | TISA – stoppen!

 

18. Juni 2016 | AGROkalypse: Filmvorführung und Diskussion mit Regisseur im Moviemento

Termin: Samstag, 18. Juni 2016, 19 Uhr
Ort: Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22, Berlin Kreuzberg
Copyright: Marco Keller

Copyright: Marco Keller

AGROkalypse erzählt die Geschichte der brasilianischen Ureinwohner vor dem Hintergrund des weltweiten Fleischkonsums und zeigt, wie wir durch Lebensmittel die Welt verändern.

Riesige Flächen tropischer Wälder werden jedes Jahr abgeholzt, um den Sojaanbau zu steigern. Schon jetzt baut Brasilien Soja auf einer Fläche so groß wie Deutschland an. Wo heute das Futter für unser tägliches Steak wächst, sind die Guarani-Kaiowá zuhause. Im tiefen Urwald gab die Natur ihnen alles, was sie zum Leben brauchten. Bis zum Tag, an dem das Gen-Soja kam … Eine Reise nach Brasilien, ins Herz der Konflikte zwischen Menschen und Milliardengewinnen …“
(12. Freiburger Filmfest)

AGROKALYPSE folgt der Sojabohne auf ihrem langen Weg − in die europäischen Futtertröge wie in die Regale von Bioläden.

Nach der Filmvorstellung laden wir zur Diskussion mit dem Regisseur Marco Keller und Vertreter_innen von Menschenrechtsorganisationen ein, die das Volk der Guarani-Kaiowá seit Jahren in ihrem gewaltfreien Kampf um ihr angestammtes Land unterstützen.

Mehr Infos unter und Filmtrailer auf: www.agrokalypse.de
Mehr Infos zur Situation der Guarani-Kaiowá auf dieser Webseite: www.fian-berlin.de/fallarbeit

Eine Veranstaltung von coreoperation, FIAN e,V,, Amnesty International.

Veranstaltungen zum Tag der Landlosen 2016 in/bei Berlin

Für das Recht aller Menschen, ihre Lebensweise selbst zu bestimmen!

Copyright: La Via Campesina

Copyright: La Via Campesina

Die „Freund*innen des 17. April” laden auch in diesem Jahr zu verschiedenen Veranstaltungen zum 17.4. ein, dieses Mal in Koope­ration mit dem Netzwerk „Afrique-Europe-Interact“, dem „Regenbogen-Kino“ und dem Gemeinschaftsgarten „Ton, Steine, Gärten“.

In „La Via Campesina“ haben sich seit den 90er Jahren Landarbeiter*innen, Kleinbäuer*in­nen, Hirt*in­nen und Fischer*innen in der ganzen Welt zusammengeschlossen. Sie kämp­fen für einen freien Zugang und einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen Land, Wasser und biologi­sche Vielfalt. Vorrangig soll für lokale und regionale Märkte produziert werden. Ihre Forderungen sind gebündelt in dem Konzept der Ernährungssouveränität. Folgerichtig wenden sie sich auch entschieden gegen alle Formen neoliberaler Politik, ih­rer Ausbeu­tung der Ressourcen und Zerstörung einheimischer Märkte, die immer mehr Menschen zu Flucht und Migration zwingen.

Schwerpunkt in diesem Jahr: Angesichts der zahlreichen Geflüchteten reden die Regierenden derzeit mehr davon, die Ursachen für Flucht und Migration zu beseitigen. Tatsächlich fördern sie, im Einklang mit Welt­bank, IWF und den multinationalen Konzernen, seit Jahrzehnten eine Entwicklung, die Millionen Menschen dazu zwingt, ihre Heimat zu verlassen. Beispiele aus einigen westafrikanischen Ländern werden bei Filmvorführungen und verschiedenen Veranstaltungen im Mittelpunkt stehen.

Die Berliner FIAN-Gruppe wird mit einem Stand beim Gartenfest: „Ton, Steine, Gär­ten trifft La Via Campesina“ (Gemeinschaftsgarten am Bethaniendamm) am Sonntag den 17. April ab 14 Uhr dabei sein.

Hier gehts zum kompletten Programm.

 

16. Januar 2016 | Aufruf zur Demo “Wir haben es satt!”

Aufruf "Wir haben es satt!" 2016

Copyright: Wir haben es satt!

Am 16. Januar ist es wieder soweit: Die Wir haben es satt”-Demo geht in Berlin in die 6. Runde.

Unterstützt die Berliner Gruppe unter dem Motto “Agrarmultis macht euch vom Acker”! Wir haben Pappschilder, eine Großpuppe (unsere allseits bekannte Menschenrechtsfee) und verteilen Flyer zum Fall der Guarani-Kaiowá in Brasilien, für die durch unseren Fleischkonsum in ihren angestammten Gebieten kein Platz mehr ist.

Wenn Ihr mit uns gemeinsam dabei sein möchtet, meldet Euch unter info@fian-berlin.de.

Hier ist der Demo-Aufruf (Quelle: http://www.wir-haben-es-satt.de/start/home/):

Wir haben Agrarindustrie satt!

Aufruf "Wir haben es satt!" 2016

Die Landwirtschaft steht am Scheideweg: Wird unser Essen zukünftig noch von Bäuerinnen und Bauern erzeugt oder von Agrarkonzernen, die auf Agrogentechnik und Tierfabriken setzen und zu Dumpingpreisen für den Weltmarkt produzieren?

Wir fordern einen anderen Weg! Wir wollen ökologisch hochwertige und gesunde Lebensmittel von Bauernhöfen mit fairen Preisen und Marktbedingungen weltweit!

Agrar- und Ernährungspolitik müssen sich an den Interessen der Menschen, Tiere und Umwelt, nicht der Konzerne orientieren. Dafür gehen wir auf die Straße!

Wir sind Bäuerinnen und Bauern, konventionell und bio, gemüseanbauend und tierhaltend; Verarbeiterinnen und Verarbeiter, Verbraucherinnen und Verbraucher, wir sind NaturschützerInnen und TierschützerInnen, Aktive aus der Entwicklungszusammenarbeit und Erwerbsloseninitiativen; FleischesserInnen, VegetarierInnen und VeganerInnen. Wir sind Menschen vom Land und aus der Stadt, aus Nord und Süd.

23. November 2015 | Buen Vivir in Ecuador? Die Debatte um das neue Landgesetz und die Kriminalisierung von sozialen Bewegungen

Termin: Montag, 23. November 2015, 19 Uhr
Ort: Veranstaltungsraum im FDCL, Aufgang 3, 5. Stock, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin

Vortrag mit Milton Yulán,  Anwalt aus Ecuador und Mitglied von FIAN Ecuador

Die Widersprüche zwischen Neo-Extraktivismus, d.h. einer auf Raubbau und Rohstoffausbeutung basierenden Wirtschaft, und den Ansprüchen alternativer Entwicklungsmodelle, wie sie im Konzept des Buen Vivir zum Ausdruck kommen, haben sich in den letzten Monaten in Ecuador zugespitzt. Die zunehmend extraktivistische Wirtschaftspolitik Correas hat sich durch das 2014 unterzeichnete Freihandelsabkommen mit der EU nochmals verschärft. Hierbei werden auch die in der Verfassung festgeschriebenen Rechte, wie das auf Nahrung, Land und Wasser, massiv bedroht. Wer sich für diese Rechte einsetzt, muss zunehmend mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen. Öffentliche Proteste, wie der im August von der indigenen Dachorganisation CONAIE einberufene Protestmarsch, werden kriminalisiert und unterdrückt.

Milton Yulán wird auf diese Ereignisse und die Debatte um das Buen Vivir eingehen. Im Vordergrund wird die menschenrechtliche Analyse des von der Regierung vorgelegten Landgesetzes (Ley de Tierras) stehen.

Hintergrund

2008 hat Ecuador eine der fortschrittlichsten Verfassungen weltweit verabschiedet. Unter dem Konzept des Buen Vivir (indigenes Konzept für ein erfülltes und ganzheitliches ‘Gutes Leben’) sind Rechte auf Nahrung, Land und Wasser verankert. Einzigartig ist hierbei, dass auch der Natur ein Recht eingeräumt wird. Hiermit wird den indigenen und kleinbäuerlichen Lebensweisen und Kulturen Rechnung getragen. Jedoch mangelt es bis zum heutigen Tag am politischen Willen diese Rechte umzusetzen. Die tatsächlichen Fortschritte im Bereich der Ernährungssouveränität und Landumverteilung sind ernüchternd. Paradoxerweise werden gerade KleinbäuerInnen und Indigene zunehmend verfolgt, wenn sie den gemeinschaftlichen Zugang zu Land und Wasser verteidigen und ihr Recht auf Nahrung einfordern.

Zur Person

Milton Yulán ist ecuadorianischer Anwalt der Bauernorganisation Tierra y Vida, Mitglied von FIAN Ecuador und Vorstandsmitglied von FIAN International. Er hat 2015 anhand der freiwilligen Land-Leitlinien der FAO eine menschenrechtliche Analyse des Regierungsvorschlages einer Landgesetzgebung erarbeitet.

Eine Veranstaltung von FIAN FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk, FDCL Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika, Lateinamerika-Forum Berlin (LAF)

Weiterführende Informationen